Mensch 2017

Verrückt! Es ist schon wieder Ende Januar! Die Zeit vergeht so schnell.
Ich vermute nicht nur bei uns hier, sondern auch bei euch in Deutschland oder wo auch immer ihr euch gerade befindet.

Es wird Zeit für einen kurzen Jahresrückblick hier auf unserem Blog und wie ihr ebenfalls wisst, es ist viel passiert im Jahr 2017.
Am 31.12.2017 haben Manu und ich uns ganz bewusst Zeit genommen und über den Tag verteilt zurückgeblickt. Unser Blog war uns da auch eine echte Hilfe. Uns ist mal wieder bewusstgeworden, dass gerade der Wechsel bestand hatte in 2017. USA, Kanada, Deutschland, Sambia. Von der Großstadt in Toronto jetzt im kleinen sambischen Städtchen Mpika. So verschiedene Welten. So verschiedene Lebensarten. So viele verschiedene Menschen.
Während dem Zurückblicken ist mir aufgefallen, dass es toll ist so viel von der Welt zu sehen aber was mich am aller meisten geprägt hat waren nicht die Orte an denen wir waren. Nein, es waren die Menschen mit denen wir waren. Es waren die Personen die uns über den Weg gelaufen sind, mit denen wir eine Wegstrecke gelaufen sind. Die Menschen die ich ins Herz geschlossen habe. Wer hätte vor zwei Jahren gedacht, dass ich jetzt tolle Freunde in Toronto sitzen habe die ursprünglich aus aller Welt kommen.
Oder eben die Menschen die schon eine längere Wegstrecke mit uns laufen. Familie und Freunde in Deutschland. Unsere kurze Zeit in Deutschland im Sommer 2017 war sehr intensiv. Hier ein Treffen, dort nen Kaffee, hier mit Eltern wohnen, dort bei Geschwistern einziehen, hier ein Frühstück, dort ein Abendessen. Die Zeit war voll mit solchen ermutigenden Begegnungen. Manu und mein persönliches Highlight ist ganz sicher unsere Garten-Abschieds-Geburtstagsparty, bei der Freunde aus allen Ecken und Familie zusammen gekommen sind um gemeinsam zu feiern. Wie gerne denken wir daran zurück! Über den Abschied wollen wir jetzt mal gar nicht reden.
Dann ging es weiter mit Menschen die einen Teil unserer Wegstrecke mitlaufen. Hier in Sambia wurden wir von unserem Kollegenteam herzlich empfangen. Ich merke umso länger wir gemeinsam laufen umso besser lernen wir uns kennen und außerdem teilen wir die gleiche Lebens Art und Weise.
Jetzt leben wir in Mpika und lernen Tag für Tag neue Menschen kennen von denen wir manche wieder in unser Herz schließen werden.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie groß mein Herz ist und wie viel Platz für Menschen es darin gibt, aber das werde ich wohl im Laufe meines Lebens herausfinden. Bis dahin will ich es offen halten für neue Menschen, auch wenn es schmerzt, wenn liebe Wegbegleiter einen anderen Weg gehen und sich unsere Wege trennen. Wer mich kennt weiß wie tränenreich diese Wegkreuzungen sein können.

Eines wurde mir beim Zurückblicken wieder neu bewusst. Ich bin sehr dankbar für Manu, mit dem ich all diese Erfahrungen teilen darf, das schweißt uns wirklich zusammen. Und ich bin dankbar zu wissen, dass Gott in all dem Hin und Her Herr über all das ist!
Mit diesen Begleitern können die Abenteuer gerne kommen.

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